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Berlin für Touristen > Die Geschichte Berlins

Die Geschichte Berlins

Mittelalter

Berlin, Hauptstadt und Regierungssitz Deutschlands hat eine Geschichte aufzuweisen, die bis in das Mittelalter zurückreicht. 1244 erstmals urkundlich erwähnt bekommen Berlin und das südlich gelegene Cölln 1307 ein gemeinsames Rathaus und fusionieren damit zu einer gemeinsamen Stadt. Die Regierungen Berlins blieben in der Hand nur zweier Familien. Erst regierte Friedrich der I. bis 1440, nach ihm folgen bis 1918 die noch heute bekannte und zeitweise in den Medien präsente Familie von Hohenzollern. Unter der Regierung herrschte natürlich nicht immer Frieden und friedliches Dahinleben - es gab auch viele einschneidende Ereignisse, die Berlin zu der Stadt gemacht haben, wie wir sie heute kennen. Die erste große Veränderung geschah um 1640.

Erster großer Krieg und Siedler in Berlin

Foto: Rolf Handke/pixelio.de Der 30-jährige Krieg - fast jeder hat schon einmal von ihm gehört - nahm auch Berlin schwer mit. Nicht nur 30% der Häuser wurden zerstört, auch die Bevölkerung halbierte sich. In der gleichen Zeit übernahm Friedrich Wilhelm die Regierungsgeschäfte seines Vaters und führte einschneidende politische Veränderungen ein. Er veranlasste zuerst jüdische Familien, in Berlin anzusiedeln, und später die Hugenotten, die aufgrund ihres Glaubens in Frankreich verfolgt wurden. So geschah es, dass 20% der Bevölkerung französischer Herkunft war. Auch Einwohner aus östlichen Gebieten Deutschlands und der angrenzenden Länder siedelten in Berlin. Im folgenden wurde Berlin zur Hauptstadt Preussens und durch diverese Vorstädte immer wieder erweitert, sodass Berlin immer weiter anwuchs, bis schließlich nach dem ersten Weltkrieg unter den Nationalsozialisten Berlin unter Eingliederung weiterer Vorstädte rund vier Millionen Einwohner hatte und somit mehr als zum heutigen Zeitpunkt (~3,4 Millionen). 

Juden und Nachkriegszeit

Foto:Jim Pfeffer/pixelio.de Die Nationalsozialisten deportierten und vertrieben einen Großteil der Juden, sodass von ehemals ca. 150.000 Juden die Zahl am Ende des Krieges gegen wenige Tausend tendierte. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das weitgehend zerstörte Berlin in verschiedene Sektoren aufgeteilt, die jeweils von einer Siegermacht verwaltet und auch wiederaufgebaut wurden. Nach Differenzen und Streitigkeiten zwischen Alliierten und Russen wurde Berlin genauso wie das restliche Deutschland in zwei Teile geteilt. Hieraus entstand nun zum einen die BRD, die Bundesrepublik Deutschland, und zum anderen die DDR, die Deutsche Demokratische Republik. Die BRD verlegte daraufhin ihre Hauptstadt aus dem zweigeteilten Berlin nach Bonn. 1989 vereinigte sich Deutschland nach dem Fall der Mauer wieder, und wenig später war Berlin auch wieder offizielle Hauptstadt Deutschlands und die Stadt, die wir heute kennen.

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Fotos: pixelio.de: Rolf Handke/Jim Pfeffer